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Aufruf zur SMASH §278ff Demo.
Getroffen hat’s Einige, gemeint sind Alle!
Kundgebungseinschränkungen, generelle Demoverbote, Bespitzelungen, Personen-observationen, Wanzen, Spionkameras, Peilsender an Autos, Rufdatenermittlung, Computerrecherchen, verdeckte Ermittler_innen, Hausdurchsuchungen, verwüstete Wohnungen, mit gezogener Waffe von maskierten Menschen aus dem Bett gezerrt werden, Psychoterror, 3 1/2 monatige U-Haft, ... Nein, das ist keine Fiktion, auch nicht Inhalt einer Distopie oder eines Hollywood Polit-Thrillers, sondern bittere Realität, die Tierrechstaktivist_innen und ihr Umfeld erfahren mussten. Dem nicht genug startet ab 2. März der Prozess gegen die 10 ehemals inhaftierten Aktivist_innen in Wiener Neustadt. Alleine die Tatsache, dass es zu einem Verfahren wegen §278a “Bildung und Mitgliedschaft einer kriminellen Organisation” kommt ist ein Armutszeugnis für sich. Dieser Prozess ist nicht nur ein offizieller Versuch politische Kampagnenarbeit im Allgemeinen zu kriminalisieren und die unangenehmen Tierrechstszene mundtot zu machen, sondern bedeutet auch für die Betroffenen einen möglichen finanziellen Ruin, lebenslange Pflichten gegenüber dem Staat, psychische Belastungen und Retraumatisierung sowie einen unglaublichen Einschnitt in deren Privatleben. Aber wir lassen uns nicht einschüchtern und wollen den Betroffenen unsere Solidarität zeigen, jetzt mehr denn je.
Daher rufen wir zur Großdemo SMASH §278ff am Samstag den 27. Februar auf. Diese Demo soll als Auftakt für weitere Aktionen und Proteste vor, während und nach dem Prozess fungieren. Egal wie dieser Prozess ausgeht, solange es §278ff gibt, besteht die unweigerliche Gefahr, dass linke Strukturen/Gruppierungen, NGO’s etc. schamlos überwacht und kriminalisiert werden!
Daher: Komm zur Demo! Getroffen hat’s Einige, gemeint sind Alle!
Kontonummer: 1910815837
BLZ: 14000
Kontoinhaberin: GAJ Wien
Zweck: Antirep 2008
IBAN: AT451400001910815837
BIC: BAWAATWW
mehr infos: www.antirep2008.tk
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Aufruf zum ACTIONDAY am 2. März 2010
Wenn der Prozess beginnt, hört alles Andere auf. So wird es nämlich für die 10 Angeklagten im §278a Prozess sein. Die Tierrechtsaktivist_innen werden drei Mal pro Woche im Gerichtssaal sitzen müsssen (es gilt Anwesenheitspflicht) - das bedeutet, eine totale Störung des Lebens. Denn die 10 werden nicht arbeiten, studieren oder anderen Beschäftigungen nach gehen können. Wenn sie nicht im Gerichtssaal sind, dann werden sie mit der Prozessvorbereitung beschäftigt sein. Und natürlich werden sie dauerhaft mit der Repression und ihren Folgen - ständige Überwachung, 3 1/2 monatige U-Haft, die Möglichkeit, wieder in den Knast zu kommen, etc. - konfrontiert. Diese permanente Auseinandersetzung mit der Repression belastet nicht nur die direkt Betroffenen, sondern auch ihr näheres Umfeld, welches sie unterstützt.
Dazu kommen noch die astronomisch hohen Prozesskosten. Neben den Kosten für das ständige hin & her Fahren zwischen Wien und Wiener Neustadt wachsen die Anwält_innenkosten auf unaufbringbare Summen. Für die ersten 34 Prozesstage werden die Kosten auf über € 200.000 geschätzt! Und wir rechnen mit mindestens der doppelten Zahl an Prozesstagen. So ein Betrag kann nur über Jahre hinweg (und mit Hilfe von vielen Spenden) aufgebracht werden. Bis dahin leben die Betroffenen mit erheblichen Schulden und müssen ihr Leben dementsprechend gestalten.
In jedem Fall bedeutet das eine enorme Beeinträchtigung und Belastung für die Aktivist_innen!
Aber wir lassen uns von diesem Gefühl, dass alles aufhört, nicht fertig machen. Stattdessen wollen wir vielmehr zeigen, was es heisst, wenn alles aufhört. Deswegen rufen wir am 2. März, dem ersten Prozesstag, dazu auf, das öffentliche Leben durch kreative Aktionen und Demos zu stören. Es sollen möglichst viele Menschen zu Spüren bekommen, was dieser Prozess, einer der größten politischen Prozesse der 2. Republik, bedeutet.
SMASH §278ff
WENN DER PROZESS BEGINNT,
HÖRT ALLES ANDERE AUF!
Für das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben für Alle!
Und noch was:
WIR SIND ALLE §278ff
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Dresden Calling 2010
Antifa heisst Busfahren!
Am Samstag den 13. Februar findet in Dresden zum wiederholten Male der größte Neonaziaufmarsch Europas statt. Jedes Jahr demonstrieren mehrere Tausend Altnazis, Kameradschafter, Burschenschafter und andere widerwärtige Menschen gegen die Bombardierung der Dresdner (Alt-)Stadt durch alliierte Luftstreitkräfte während des 2. Weltkrieges.
Den Neonazis ist es mit ihrem revisionistischen und den Holocaust leugnenden Parolen („alliierter Bombenterror“ oder „Bomben-Holocaust“) gelungen, einen direkten Bezugspunkt zu bürgerlichen Gedenkveranstaltungen herzustellen. Letztlich mussten sie die Forderungen der Bürger nur übernehmen und das in Dresden allgegenwärtige Ressentiment bedienen. So wurde es den Neonazis nicht nur möglich gemacht über die Jahre das größte Nazi-Event zu etablieren sondern sie nahmen auch maßgeblichen Einfluss auf den Geschichts-Diskurs, der nicht nur in Dresden herrscht - die unaufhaltsame Umkehr der deutschen Täter zu Opfern und die Gleichsetzung der deutschen Verbrechen mit militärischen Kampfhandlungen zur Beendigung eben selbiger.
Doch seit mehreren Jahren regt sich vermehrt Widerstand gegen diese Scheußlichkeiten, auch wenn dieser zum Großteil von Strukturen außerhalb Dresdens getragen wird. So wird es auch in diesem Jahr wieder zu unterschiedlichen Aktionen von antifaschistischen Bündnissen kommen. Das Bewegungslinke Bündnis No Pasaran ruft so z.B. für Samstag den 13.02. zu umfangreichen und massenhaften Blockaden auf. Ebenso wie die letzten Jahre ruft dass antinationale/antideutsche Spektrum, organisiert im Venceremos Bündnis, zu Aktionen gegen die Neonazis und die Dresdner BürgerInnen auf, welche sich Freitag abends rund um die Frauenkirche zusammenrotten.
Also, Alles in Allem die Gelegenheit sich an umfangreichen Antifa-Aktionen zu beteiligen und Europas größten Naziaufmarsch zu blockieren. Aus diesem Grund gibt es auch einen Bus der aus Wien nach Dresden fahren wird. Bevor ihr euch allerdings massenhaft anmeldet, informiert euch bereits im Vorhinein über die rechtliche Situation in Deutschland, erkundigt euch über das Blockadekonzept und bildet bereits vor der Abfahrt Bezugsgruppen...
No Pasaran Bündnis http://www.no-pasaran.mobi/
AK Antifa Dresden http://dresden1302.noblogs.org/
Venceremos Bündnis http://venceremos.antifa.net/
Rechtshilfe und Tipps http://www.rote-hilfe.de/
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Die Sicherheitskonferenz 2010 ist eine
Kriegskonferenz
Unter dem täuschenden Namen “Sicherheitskonferenz” treffen sich alljährlich die Mitglieder der NATO in München, um die Militarisierung der EU weiter voran zu treiben. Dieses Geschehen ist im EU-Vertrag festgehalten: “Die Mitgliedsstaaten verpflichten sich, ihre militärischen Fähigkeiten schrittweise zu verbessern. Es wird ein Europäisches Amt für Rüstung, Forschung und militärische Fähigkeiten eingerichtet.”
Die genannte Deklaration legalisiert Aufrüstung mit welcher tausende Menschen ihr Leben verlieren.
Dieses Jahr allerdings soll das Konzept der zivilmilitärischen Zusammenarbeit und der Instrumentalisierung von Nichtregierungsorganisationen durchgesetzt werden, welches der NATO ermöglicht, ihre Ziele effektiver zu verfolgen. Inbegriffen dabei ist die Einbeziehung von Unternehmen und Energiefachleuten sowie das zukünftige Aufgreifen von Themen wie Abrüstung, Rohstoffsicherheit, Piraterie, Terrorismus oder “Human Security”. Darüber hinaus steht die SIKO eng im Zusammenhang mit Frontex-Einsätzen/Abschiebungen, bei denen mit militärischen Mitteln gegen Flüchtlinge vorgegangen wird.
Darum:
Gegen Rassismus und Krieg
Gegen NATO
DEMO: Samstag 06.02.2010 /// 13:00 Uhr /// Marienplatz /// München /// Germoney
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6th Anarchist Bookfair
Der/Die/Das Anarchist Bookfair in Zagreb findet das sechste Mal von 26.03. - 28.03.2010. Hier ein Teil des Rundschreibens der Kompliz_innen aus HR. Klingt auf alle Fälle spannend:
Anarchist Bookfair in Zagreb (ASK - Anarhisticki sajam knjiga) is annual anarchist event that aims to become a long-term, developing project. First five bookfairs went well, and we hope to bring in more and more people every year as participants, publishers, groups, projects - whoever is interested in what the bookfair has to offer.
This year we decided to suggest discussions on strategies of social conflicts and academic aproach to anarchism, for which we will prepare introduction and suggest few texts that we find interesting for further debate. Of course, all ideas for presentations and debates are welcome, as well as help or ideas with our suggestions for debate.
ASK will take place in Zagreb every spring, as a local resource for anarchist and libertarian books and other publications. We also aim to open discussion on subjects that are important for the anarchist movement, or for our local community.
The idea for such a bookfair is not new, but is based on the positive experience of other Anarchist Bookfairs. In many different situations, these bookfairs have proven to be important events and meeting places on both local and international levels.This is why we need your help - come and support this event with solidarity and participation!
If you can’t come to our bookfair, you can consider sending some free publications, posters and other material. Also, you can consider sending books and other publications for sale, we will organise stall for all of you that can’t come, but would like to present your work at the bookfair.
Sofern ihr euch an der Organisation beteiligen und/oder Workshops abhalten wollt, oder einfach bloß Infomaterial zur Verfügung stellen bzw. aus sonst einem Grund mit die Kompliz_innen aus HR kontaktieren wollt, dann tut das sobald wie möglich!
Kontakt anarhisticki.sajam.knjiga@gmail.com
Programm http://www.ask-zagreb.org/program2010engleski.htm
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BibiliothEKH Info
Wer immer schon einmal in einem Biblitoheks-Kollektiv mitmachen wollte, sich für Bücher und deren Katalogisierung interessiert, die/der hat die Gelegenheit mitzuhelfen die BibliothEKH in’s digitale Zeitalter zu befördern (d.h. im wesentlichen Katalogisieren und Gestalten einer Homepage).
Wir werden euch jedenfalls über unsere weiteren Schritte auf dem Laufenden halten und euch das nächste Mal einige unserer Neuanschaffungen präsentieren.
(Für Interessierte) Nächstes Plenum ist am Donnerstag dem 04.02.2010 um 18:00 Uhr in der BibliothEKH. (Eingang Infomaden!)
Öffnungszeiten: Jeden Donnerstag von 16:00 - 20:00 Uhr
programm im februar 2010
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SAMSTAG 06.02.2010
FREE BRECHKERN (AB 22:00 UHR)
dj balli [sonic belligeranza/.it]
combustione e liberatione [ambient industrial/.it]
urban failure [urbsounds/.sk]
faz’og [matu/.at]
dj airforce [wien/.at]
johnny weissbrot [stp/.at]
very special guest: b. corgan [guitarist of smashing pumpkins]
very special poetry reading
/// password: d0nATi0n ///
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SONNTAG 07.2.
WEIBAFRUEHSTUECK
Das monatliche Frühstück gegen Staat,
Patriarchat und (Hetero)sexismus!
Austausch erwünscht purer Konsumismus nicht.
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SAMSTAG 13.02.2010
SUGAR PIE OR HONEY BUNCH? (AB 21:00 UHR)
Die schönsten Lieder der 60er Jahre
Die seit Jänner monatlich stattfindende Tanzorgie im EKH geht in die zweite Runde. Nach dem durchschlagenden Erfolg bei unserer letzten Zeitreise in die musikalischen Gefilde der 80er Jahre laden wir euch dieses Mal dazu ein, mit uns in den Valentinstag reinzutanzen und zu den leidenschaftlichsten Hits der 60er Jahre zu schmachten und shaken. Ausgefallene Dekoration sorgt für den atmosphärischen Feinschliff und exquisiteste Cocktails für lockere Füße und flatternde Herzen.
Don`t forget to dress up!
And get one free Schnaps!
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DIENSTAG 16.02.2010
KELLERKALT, SURFING HUNDEKUCHEN, STYCKWERK
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SAMSTAG 27.02.2010
FOOD NOT BOMBS SOLIPARTY
Und auch dieses Jahr findet wieder, das von euch sicher schon heiß ersehnte Food not Bombs Solifest mit “Nitro Mahalia” (Progressive/Experimental/Postpunk), sowie einer Überraschungsband und anschließender Auflegerei, statt.
Cocktailbar und ein fettes Buffet mit allerhand Leckereien natürlich inbegriffen.
Food not bombs ist ein autonomes, anarchistisches, selbstverwaltetes Kochkollektiv, das Essen, welches nicht mehr verkauft werden kann, von Märkten sammelt, eine leckere Mahlzeit daraus zubereitet und kostenlos auf der Straße an Hungrige, Arme und alle Menschen, die Essen wollen, verteilt.
Wir sind keine humanitäre Organisation, sondern verstehen unsere Aktionen als kritische Hinterfragung eines kapitalistischen, ausbeuterischen Systems und als Impulse für eine gerechtere Ordnung. Mit der Inanspruchnahme eines öffentlichen Raumes (z.B. Straße) stellen wir uns gegen die Verstaatlichung und Überwachung des öffentlichen Raumes und gegen das Versammlungsverbot.
“Bombs” soll als Bild für die repressive staatliche Politik und gesellschaftlich bedingten Zwänge verstanden werden Die Kohle, die wir durch die Party einnehmen brauchen wir für unsere weiteren Aktionen (nichtcontainertes Esszeug, Papier, Benzin, etc.).
Termine zu den nächsten Aktionen findet ihr auf: foodnotbombs-wien.blogspot.com
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jeden Donnerstag - Medienwerkstatt 2. Stock
POLITDISKUBEISL & SUBVERSIVE
KANTINE!!
| jeden ersten Donnerstag
im Monat um 19:00 Uhr finden offene Programmvorbereitungstreffen
(PVT) jeweils fürs nächste Monat statt. Falls
ihr Lust und Interesse habt mitzumachen oder auch nur
eine Veranstaltung vorschlagen wollt, kommts und bringts
euch ein!! |
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subversive KANTINE im EKH
Wir betrachten das Verhältnis Arbeit-Kapital als
das zentrale Ausbeutungsverhältnis, dem wir in dieser Gesellschaft
nicht entrinnen können. Was uns interessiert, sind Kämpfe von
Arbeitslosen und ArbeiterInnen gegen die Verschlechterung und für
die Verbesserung von Lebensbedingungen.
Die subversive Kantine als Raum für die Auseinandersetzung über
Kämpfe in aller Welt, also internationale Themen, ebenso mit unseren
konkreten Problemen in der Arbeit, am Arbeitsamt, am Sozialamt; Versuche,
die Aufspaltung in Individuen und/oder konstruierte Gruppen wie AusländerInnen,
InländerInnen, ? zu überwinden; zu gemeinsamem Handeln zu kommen,
diese Verhältnisse zu stürzen.
Wenn Arbeit etwas Geiles wäre, würden die Ausbeuter
sie selber machen!
Geöffnet ist die subversive Kantine jeden 3. Mittwoch im Monat
ab 19 Uhr.
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Do 04.02.2010
No Olympics on stolen “native” Land
ABC wien goes politdiskubeisl
The Olympics are a multi-billion dollar industry backed by powerful elites, real estate, construction, hotel, tourism and television corporations, working hand in hand with their partners in crime: government officials and members of the International Olympic Committee (IOC).
The 2010 Winter Olympics, to be held in Vancouver-Whistler (Canada) from February 12-27, 2010, is today a very real threat to “Natives”, the urban poor (many of whom are also “Native”), and the environment. While cutting social services, healthcare, education, etc., the British Colombia Liberal government is at the same time providing billions of dollars to construction companies and other Olympic-related industries. The capitalists are making millions, while the poor are literally dying in the urban and reservation ghettos. Already, more land has been destroyed for the expansion or construction of highways, ski resorts and Olympic venues. Billions of “public” money is also being spent on new bridges, port facilities, railways, as well as urban transit. Most of this work is directly linked to 2010, to improve transportation and other infrastructure in preparation of the games.
The Olympic industry uses sports and athletes as commodities to market corporate products and services. Governments use Olympic games to unite their populations behind nationalist symbols, to impose greater social control, and to attract corporate investment. Despite claims that Olympics are not “political”, they have devastating social and ecological impacts that cannot be ignored and which must be challenged.
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Do 11.02.2010
Männerphantasien in Budapest
Die Gay Pride, die am 05.09.2009 in Budapest stattfand, war von Anfang an mit einer auf allen gesellschaftlichen Ebenen manifesten Homophobie konfrontiert. Während die entfesselte Masse durch einen Absperrgitter-Korridor von neuerlichen Angriffen auf die Pride abgehalten wurde und die rechtsextreme Jobbik bei den Parlamentswahlen im April 2010 gute Aussichten auf einen enormen Stimmenzuwachs hat, forderte die rechtsonservative Fidesz das polizeiliche Verbot der Pride.
Vom Rückblick auf die Erfahrungen der Pride, sollen diese mit Klaus Theweleits “Männerphantasien” gegengelesen werden. Wie können LGTB Gegenstrategien die Koppelung von Nation und Männlichkeit/Geschlecht angreifen? Anschließend an den Aspekt vom “soldatischen Mann” in der ungarischen Nation, wird es einen Info-Teil zum “Day of Honour” der ungarischen Sektion von Blood and Honour geben.
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Do 18.02.2010
Zwischen allen Stühlen - Lebenswege des Karl Pfeifer Filmvorführung mit Thomas Schmidinger (Mitproduzent). Beginn pünktlich um 20:00 Uhr!
1938 flüchtet Karl Pfeifer als Zehnjähriger mit seiner Familie aus Österreich, zunächst nach Ungarn. Vier Jahre später erreicht er Palästina mit einem der letzten Kindertransporte des Hashomer Hatzair. Er lebt im Kibbuz, kämpft im Israelischen Unabhängigkeitskrieg und kehrt Anfang der 50er Jahre nach Österreich zurück.
“In Österreich angekommen musste ich bei der Staatspolizei vorsprechen: Heimkehrer seien in Österreich nur die, die in der Wehrmacht bzw. in der Waffen-SS gedient haben.”
Der Film begleitet Karl Pfeifer an zentrale Orte seines Lebensweges. Orte, an denen er antisemitischen Angriffen ausgesetzt war. Orte, an denen er seine politischen Einstellungen schärfte. Seinen Lebenswegen zu folgen bedeutet jedoch auch den Bahnen und Verstrickungen des Antisemitismus jeglicher Couleur zu folgen.
Mitproduzent Thomas Schmidinger wird vorab eine Einleitung zur Person Karl Pfeifer und der Ent-stehungsgeschichte des Filmes geben und sich im Anschluss über Fragen & Diskussion freuen.
(Ein Film von Daniel Binder, Mary Kreutzer, Ingo Lauggas, Maria Pohn-Weidinger, Thomas Schmidinger)
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Do 25.02.2010 Subversive Kantine: Film & Diskussion
”kafesteki kuş gibiydik” - desa direnişinde kadınlar
”Wir waren wie ein Vogel im Käfig“ - Frauen im Widerstand gegen Desa
Dokumentarfilm von Güliz Sağlam und Feryal Saygılıgil (Mai 2009)
Nach 8 Jahren in der Fabrik von Desa in Sefaköy Istanbul wurde die Lederarbeiterin Emine A., im Juli 2008 gekündigt: Sie war der Gewerkschaft beigetreten und organisierte sich mit den anderen ArbeiterInnen. Angeblich hatte sie aber „fehlerhaft“ gearbeitet. Täglich ging sie zum Fabrikstor und wartete dort: „Mein Recht auf Gewerkschaft ist verfassungsrechtlich verankert.“
Ein Dokumentarfilm über den Widerstand der Arbeiterinnen der Lederwaren-Fabrik Desa 2008 über den Widerstand von Emine und den anderen 41 Frauen einer Desa-Produktionsstätte, die gefeuert wurden, weil sie sich gegen die Zustände in der Fabrik gewerkschaftlich organisiert hatten. Über die Arbeitsbedingungen, die Erfahrungen, die die Frauen während ihrer Organisierung machten, ihr Verhältnis zur Gewerkschaft, die Solidarität der Frauenplattform Istanbul, ihre Hoffnungen und Erwartungen…
Neben Prada führen die Auftragsbücher von Desa so klangvolle Namen wie Marks & Spencer, Burberry, Woolworth, Samsonite oder Louis Vuitton. DESA unterhält darüber hinaus eigene Läden in der Türkei. Und Emine Arslan? Sie hat gewonnen und dennoch verloren. Fast genau ein Jahr lang hat Emine jeden Tag vor der Desa-Fabrik protestiert. Dann entschied das Arbeitsgericht endlich in letzter Instanz, dass sie im Recht und ihre Kündigung illegal sei. Was aber nicht eine Wiedereinstellung bedeutet.
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Do 04.03.2010 Film & Diskussion
“why she refused to act”
14 minütige Kurzdokumentation von Nicole Szolga
“Du musst für das Publikum so anziehend sein dass sie dich in deiner Bösheit lieben, und dabei Zustimmung entsteht für deine Handlung. Das gilt für jede Emotion auch für eine Vergewaltigung.“
Fünf Personen genannt nach ihrem Berufsstand erzählen von ihrer Arbeit im Film. Konkret befragt werden sie zu ihrer Praxis bei der Inszenierung und Umsetzung von Szenen mit sexualisierter Gewalt. Dabei eröffnen sich Fragen nach dem Anspruch des Film, der Art und Weise der Herangehensweise und Umsetzung, und ob der Anspruch auf eine wirklichkeitsgetreuen Darstellung überhaupt notwendig ist? Was verspricht sich ein/e Regisseur/in davon, in welchem Interesse handelt er/sie und auf welche Weise wird eine Vergewaltigung konsumierbar gemacht? Oder ist die Inszenierung eines sexualisierten Gewaltaktes nur eine weitere Facette eines medialen Spiels mit “sex sells” Charakter? Schlussendlich wird die Frage verhandelt warum eine Schauspielerin sich weigern könnte eine Vergewaltigung zu spielen.
"Bleiberecht für alle,
jetzt sofort" |
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