rapidite 08/08 _ekh im oktober 2008 So.05.10. WeiberFrühstück
Do.30.10. StudiFest Philosophie |
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sonntag 05. oktober, WeiberFrühstück wos is, weibasleid!! liliths & kalis ...aller kulturen vereinigt euch – (if you need translation please ask for it) anschl Konzert: Armageddon (hc/punk-metal-brasilien), Aus Sao Paulo/Brasilien kommen ARMAGEDOM es gibt die band schon seit 1984, musikalisch bieten sie uns einen mix aus 80-iger Hardcore und 90-iger (Thrash)Metal. sie selbst nennen ihren Stil Deathcore. Dazu kommen noch Los Dolares aus Venezuela, leben mittlerweile aber in Barcelona. Zu beginn der Band spielten sie noch südamerikanischen Anarcho-Punk, sie veränderten ihren stil in den Jahren und spielen jetzt Hardcore/Punk mit Crust + d-beat einflüssen. sonntag 12.oktober, pest fest + mondo gecko + achzavoth Achzavoth aus Tel Aviv spielen abgedrehten DIY Rock/Hc der immer wieder mal nach Grunge klingt, aber dann wieder doch nicht. Immer wieder unpassende Teile gekonnt passend gemacht. Eigenwillige und interessante Kombination! Ich hoffe jetzt niemenschen abgeschreckt zu haben. MONDO GECKO aus Israel spielen schnellen guten straightforward hardcore bei an dem sie anscheind viel Spaß haben. Unter ihren Einflüssen stehen Bands wie: RKL, KORO,TEAR IT UP aber auch INFEST. montag 13. oktober, Active Minds, Hellborn Messiah, Electrozombies Was für ein Abend! Es kommen gleich 3 super Bands zu uns. Dazu kommen Electrozombies aus Santiago(chile). Das Trio spielt fetten Downtempo Crust mit schartigen Metallkanten. Mal eher in Richtung Slugde dann wieder geradeaus bolzen. Mit abwechselnden Mann/Frau Gesang und einer unüberhörbaren Südbrise. Geniale Mischung und wir freuen uns schon!! danke! Als 3. Band des Abends werden uns die Hellborn Messiah aus Freiburg erfreuen. Sind Leute von den Zuschanden dabei, und gehen auch in eine ähnliche Richtung. Metalliger Crust mit Grinddressing. Und wenn wir schon beim Kochen sind, gibts dazu noch geilen abwechselnden "Gesang". Dazu gibts feine Solicocktailbar mit Caramel@s und MexikanerInnen. Und lecker Vokü! Wiast segn, 's wiad a super obend! danke!
sonntag 19. oktober,
Die wunderbaren Kackala aus Tábor(cz) kommen das erste Mal zu uns. Diesmal gibts kein Crust, sondern ganz was anderes. mittwoch 22.oktober, November 13th , UnIQUE November 13th kommen aus Hannover und spielen dunklen, düsteren, modernen crust beeinflüssten Hardcore/punk der manchmal an Bands wie Tragedy,From Ashes Rise erinnert. November 13th kopiert diesen Stil aber nicht eins zu eins!!
24.10. + 25.10. MORE NOISE FOR LIFE #6
samstag 31.oktober, infomaden liebt hausbibliothEKH Fest! Sommerpause ist jetzt aus, neue Öffnungszeiten Donnerstag bis Samstag 16 - 20....Und die beginnen wir euphorisch mit einem Fest. Wie immer delikateste Vokü, superbste Cocktails, netteste Menschen, grenzgeniale Stimmung, und sagenhafte Versteigerung mit Cyberrudi und raren Skurrilitäten. Tupolev - kommen aus Wien und spielen Instrumentalkompositionen in der Besetzung Klavier, Bass/Cello, Schlagzeug und Elektronik. Einfluesse aus klassischer Musik, experimenteller und improvisierter Musik, Postrock, Jazz und gelegentlichen, feinen Prisen von Pop werden hier zu einem schoenem Ganzen zusammengefuegt. Zwischen klassischen Constellation (Silver Mt. Zion) und Thrill Jockey (die sanfte jazzige Variante des Post-Rocks). www.myspace.com/tupolev Reflector -- Zwei-Menschen-Dampfwalze aus Graz. Instrumental-Noiserock mit Metal-Elementen und Punk-Attitüde. Repetitive Soundwände werden aufgebaut und brechen wieder in sich zusammen. Das letzte Konzert im Haus ist ohnehin schon viel zu lange her, also auf keinen Fall verpassen. makki und frau herz - das multitalentierte duo kredenzt elektroakustik oder melodramatischen popsong vom allerfeinsten. Freuen uns schon irrsinnig auf show und mucke. samstag 1. November, When Yuppies Go To Hell + Les Yeux de la Tête When Yuppies Go To Hell vereinen in ihrer Musik Anleihen aus diversen Stilen, so u.a. AvantgardeJazz, HardcorePunk, Walzer Funk und Ska (kurz Metajazzmetalfunkwalzernoisecore). Das komplexe Gefüge der Stücke wird immer wieder durch freie Improvisation aufgebrochen, wobei der Intensitätslevel durchgehend hoch bleibt. Charakteristisch ist die Spannung, die sich aus dem Kontrast von differenzierter Struktur und punkiger Rauheit ergibt.Saxophon/Bassklarinette, Bass/Gitarre/Samples/Schrei, Schlagzeug/Glockenspiel. Als musikalische Bezugspunkte könnten Mr.Bungle, Naked City, Ruins, NoMeansNo, Zappa und Zu genannt werden. Les Yeux de la Tête This free-rock-jazz trio (alto / baritone saxophone, electric bass, drums) was formed in 1999 in Caen. Their repertoire is a blend between original songs and tortured covers, ranging as far as Stravinsky, Hendrix, Led
PolitDiskuBeisl & subversive Kantine im Oktober 08 Medienwerkstatt (2.Stock), Veranstaltungsbeginn: 20h + lecka Vokü jeden ersten Mittwoch im Monat um 19h finden offene Programmvorbereitungstreffen (PVT) jeweils für den nächsten Monat statt. Falls ihr Lust und Interesse habt mitzumachen oder auch nur eine Veranstaltung vorschlagen wollt, kommt und bringt euch ein!!
Donnerstag 2. Oktoba politdiskubeisl: Rechtspopulismus in Österreich AUA hält einen Vortrag zum Thema „Österreich – Heimat des Rechtspopulismus“ In Österreich hat sich die rechtspopulistische FPÖ (Freiheitliche Partei Österreichs) zu einer der wichtigsten Beispiele einer rechten Volkspartei entwickelt. Durch das medienaufmerksame Auftreten und rassistischer Propaganda Jörg Haiders erlangte die Partei auch europaweit Bekanntheit und zählt mittlerweile neben Front National und Vlaams Belang zu den tragfähigsten und durchsetzbarsten rechten Kräften. Über die geschichtlichen Entwicklungen der FPÖ hinaus gibt AUA auch eine Antwort auf wie rechtspopulistische Parteien in der Gesellschaft mit ihren offenen rassistischen Themen Fuss fassen können.
Donnerstag 9. Oktoba politdiskubeisl: Leute von Encod (European coalition for just and effective drug policy) werden an diesem Donnerstag über ihre Arbeit bezüglich Drogenpolitik informieren. In den Jahren 2003 und 2008 organisierte Encod zusammen mit anderen Gruppen Gegenveranstaltungen zur jährlich stattfindenden UN-Drogenkonferenz in Wien. Auch 2009 wollen sie wieder Aktionen machen und dafür schon mal Ideen sammeln. Des weiteren wollen sie die sogenannten Cannabis Social Clubs vorstellen, welche in unterschiedlichen Formen mögliche Modelle zum sicheren Anbau und Konsum in kleinem Rahmen und ohne Profit, für jene Länder darstellen, in denen der Anbau von Cannabis für den persönlichen Gebrauch nicht unter Strafe gestellt ist.
Donnnerstag 16.Oktoba politdiskubeisl: 45 Minuten mit türkischen Untertiteln und anschl. Info + Diskussion über Widerstand und Grenzcamps Infoabend zur Situation von Flüchtlingen in der Ägäis und Praktiken der griechischen und türkischen Küstenwache. In dem Film wird die Fluchtgeschichte von Ualid aus Somalia nachbereist und erzählt, bei der sechs Menschen ertranken. Die Küstenwache zieht auch Flüchtlingsboote von der griechischen Küste in offene Gewässer zurück, "Sichere Rückführung" nennen sie das. Damit ist der Auftrag zur Grenzsicherung erfüllt. Doch nicht alle erreichen das Ufer wieder. Offizielle Zahlen gibt es nicht, aber allein dieses Jahr sollen es mehr als fünfhundert Ertrunkene sein, die an die Urlaubstrände gespült wurden.
23 Oktober Subversive Kantine: Filmvorführung mit anschließender Diskussion Vor der malerischen Kulisse der Hallstätter Alpen erzählt "Volkskrieg " ein Heimatfilm; eine Geschichte über Solidarität und reflektiert dabei aktuelle gesellschaftliche Problemstellungen, wie Arbeitsverhältnisse und Migration. Fünf Menschen treffen sich auf einer Almhütte, bilden eine nicht nur kulturell vielfältige Gemeinschaft und schicken sich an, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen, um mit natürlicher Selbstverständlichkeit soziale Zwänge zu durchbrechen und
Donnerstag 30.10. ab 20 Uhr medienwerkstatt (2.stock) Unzufrieden mit den herrschenden Verhältnissen, gründen 5 junge StudentInnen in Paris eine Kommune, um mit Hilfe von Maos Thesen das Wesen des Sozialismus in der Praxis ergründen zu können. Ihre Ideologien und Inspirationen teilend, leben sie dort als eine Art unterirdische Widerstandszelle. Als bei einer ihrer wöchentlichen Sitzungen Veronique die Ermordung einer prominenten Persönlichkeit der akademischen Welt vorschlägt, verlässt Henri die Gruppe, da er die Theorie einer friedlichen Koexistenz mit der Bourgeoisie vertritt. Das Attentat wird dennoch ausgeführt und markiert den Beginn einer Serie von weiteren Anschlägen.
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Queer Festival in Sarajevo attacked On September 24th, the first Queer Sarajevo Festival was opened. The opening started with a magnificent exhibition at the Academy of Arts. The turnout was great, it was so genuine and touching at the same time. There were more than 300 people at the opening, and their sexual orientation was of no relevance, as well as their religion or their sex and gender. The most important thing was that they were there to support a great event, a fabulous festival, wonderful people. Art, joy, life, freedom. However, the reality was not very bright. In front of the Academy, just before the very opening, a group of aggressive religious extremists started gathering. There were about 150 of them, holding stones, some of them with knives, even guns. Seven activists and visitors of the festival as well as one policeman have been injured. These people have been brutally attacked and have suffered severe injuries.These groups of extremists were following people to their cars, pulling them out, kicking and hitting them. They also pulled one of the taxi drivers out of his car, told him to back off and started kicking the people in the car. They hit a young man so hard that they broke his nose and continued kicking him him with a gun, after which the man lost consciousness.
Nie wieder Ulrichsberg!! Am 21. September fand am Ulrichsberg bereits zum 49. Mal das "Heimkehrer-" oder "Ulrichsbergtreffen" im Andenken an den "Abwehrkampf" und die "deutschen" Opfer der beiden Weltkriege, organisiert von der Ulrichsberggemeinschaft (UBG), statt. Die UBG ist ein Zusammenschluss von diversen Heimat- und Kameradschaftsverbänden, die unter anderem bekannte Parteipolitiker aber auch das österreichische Bundesheer sowie SS-Veteranen und Neonazis als willkommene Gäste begrüßen. Geschichtsrevisionismus, die Relativierung der Verantwortung und Mitschuld am verbrecherischen Vernichtungsfeldzug von Wehrmacht und Waffen-SS und an der Shoah, die Heroisierung der gefallenen Soldaten und der "Heimkehrer" verbergen sich hinter der Fassade einer „Friedens- und Europafeier“. Außerdem wird an diesem Berg den gefallenen Kameraden und ihrer „anständigen Pflichterfüllung“ als Soldaten gedacht. Bis heute werden die Opfer von Wehrmachtsverbrechen nicht entschädigt!
Aus diesem Grund fand vom 19.-21.9. ein Antifaschistisches Aktionswochenende in Klagenfurt/Celovec statt. Auftakt war eine Demonstration mit dem Motto „Good bye Ulrichsberg – Refugees welcome!“, an der sich 350 Menschen beteiligten. Der organisierte Reisebus mit DemoteilnehmerInnen, der von Linz über Wien und Graz nach Klagenfurt fuhr, wurde in Wien von der Polizei an der Weiterfahrt gehindert, da eine Bombendrohung gegen den Bus eingegangen war! Glücklicher Weise konnte der Bus nach Verzögerungen doch los fahren und kam noch fast rechtzeitig zur Demo. Dieses Jahr waren aus Frankreich und aus Deutschland gezielt Schlägernazis angereist, um beim Ulrichsbergtreffen dabei zu sein. Zusammenstöße zwischen Antifas und Neonazis fanden am Freitag mit den ortsbekannten Schläger-Nazis statt. In Klagenfurt ging anschließend ein antifaschister Stadtspaziergang mit 150 Menschen an geschichtsträchtigen Orten vorbei, um über die leider nicht abreißende Geschichte von Kärnten im Bezug auf den Nationalsozialismus zu informieren. Beispielsweise wurde auf die ehemaligen Gestapo - Zentrale oder auf das „Denkmal der Opfer der Kärnter Partisanen“ (sie gedenken also den Nazis, die von PartisanInnen getötet wurden!), aufmerksam gemacht, um auf den stark präsenten Opfermythos sowie Geschichtsrevisionismus einzugehen. Bei den einzelnen Stationen des Spaziergangs wurden Schilder aufgehängt, die auf die Geschichte der Orte hinweisen sollen. Am Nachmittag fand eine sehr gut besuchte Zeitzeuginnen Veranstaltung mit Katja Sturm-Schnabl statt. Sie war als Kind im KZ interniert und wurde mehrmals deportiert. Sie freute sich sehr, dass so viele junge Menschen anwesend und interessiert waren. Am Sonntag sollte in Karnburg eine Kundgebung am Fuß des Ulrichberges stattfinden, die nur Minuten vorher verboten wurde. Am Kundgebungsplatz wurden einige Leute von der Polizei gekesselt, andere schafften es auf den Berg. Barrikaden wurden auf der Straße errichtet, um die An- und Abreise der U-Berg TeilnehmerInnen zu erschweren. An diesem Tag gab es 6 Festnahmen, dank der Rechtshilfe kamen alle am selben Tag wieder frei. Das Treffen der „Heimkehrer“ am Berg selbst konnte zwar statt finden, Hauptsache ist aber dass sich die Nazis – Kriegsverbrecher - Orschlöcher nicht ungestört treffen können! Somit wurde wieder einmal bewiesen: Es gibt kein ruhiges Hinterland! Mehr Infos gibt’s auf : www.u-berg.at
No-Border Camp in Patras Patras ist die wichtigste griechische Hafenstadt für die Schiffe Richtung Festlandeuropa. Die Situation der 1000-1500 in Patras lebenden Flüchlinge ist sehr prekär, weder die Stadt Patras noch der griechische Staat kümmern sich in irgend einer Weise um die dort lebenden MigrantInnen. Weder bekommen sie Geld, noch dürfen sie legal arbeiten. Vor 13 Jahren errichteten sich einige Menschen selbst eine Siedlung aus Baracken aus Holz, Karton und Plastikfolien außerhalb von Patras. Die Siedlung ist bezeichnender Weise seit 2001 so gewachsen, dass sie jetzt an Patras grenzt. Das Leben in Patras ist für die meisten nur Zwischenstation. Viele wollen aus Patras weg, da die Umstände in der Siedlung so schlecht sind und sind entweder auf der Suche nach einem besseren Leben sind oder versuchen ihre Familien in Europa wieder zu finden. Doch durch die Dublin Verordnungen werden Flüchtlinge innerhalb von Europa wieder in das Land abgeschoben, in dem sie als erstes gelandet sind. In Verbindung mit der EURODAC Datenbank, in der Fingerabdrücke von allen Flüchtlingen aufgenommen werden, kann leicht ermittelt werden wer in Griechenland schon Asyl beantragte und die Menschen werden immer wieder nach Griechenland abgeschoben und landen nach den Mühen und Gefahren des illegalisierten Übertritts auf das Festlandeuropa, wieder in Patras. Um auf die unmenschlichen Umstände, unter denen die meist afghanischen Flüchtlinge zu leben haben, aufmerksam zu machen, fand Ende August ein No-Border Camp in Patras statt. Es gab 4 Tage lang verschiedene Aktionen, die vor allem darauf abzielten der rassistischen Berichterstattung etwas entgegen zu setzen und die Öffentlichkeit über die Situation der Menschen aus der Siedlung zu informieren. Es begann mit einer Besetzung eines sehr konservativen Fernsehsenders, der durch die Aktion dazu gebracht wurde ein 11 Minuten langes Video zu zeigen. Außerdem gab es eine Demonstration mit 3000 Menschen, mit einer sehr hohen Beteiligung von Flüchtlingen und MigrantInnen, die eigene Transparente gestaltet hatten. Die Demo verlief sehr friedlich, es war klar, wenn es zu Repressionen kommen sollte, wären die Flüchtlinge am meisten davon betroffen. Am letzten Tag wurde ein Transparent mit der Aufschrift „Freedom of Movement! No one is illegal!“ auf einer Luxusfähre aufgehängt. Dabei kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei, genauer, die Polizei musste erst aus dem Weg geräumt werden, um zu der Fähre zu gelangen. Zu kritisieren ist definitiv, dass letztere eine extrem männerdominierte Aktion war, Frauen spielten in den hinteren Reihen der Demo eine eher untergeordnete Rolle. Positiv anzumerken ist jedoch die hohe Beteiligung von Flüchtlingen an dem Aktionswochenende. Die Zusammenarbeit ist sehr gut und auch zur Party am Strand kamen viele Bewohner der Siedlung und feierten mit griechischen AktivistInnen und „Internationals“. Nach dem Grenzcamp gab es verstärkte Repression von der Polizei vor allem gegen politisch aktive Flüchtlinge. Ein minderjähriger Aktivist aus Afghanistan wurde kurz nach dem No-Border Camp festgenommen. Drei afghanische Flüchtlinge wurden von der Polizei dabei erwischt, wie sie versuchten einen LKW zu besteigen, der nach Italien fahren sollte. Die Polizei verprügelte sie, einen der Männer so heftig, dass dieser mit Kopfwunden ins Krankenhaus gebracht werden musste und dort 2 Stunden lang von der Polizei ohne Anwalt verhört wurde. Am 15. Oktober schließlich gingen über hundert afghanische Menschen gemeinsam mit AktivistInnen aus Griechenland zum Hafen und forderten die sofotige Freilassung von über 50 inhaftierten afghanischen Menschen, die in Containern am Hafen gefangen gehalten werden. Als Polizeiverstärkung eintraf, konnten die Menschen ihre Wut nicht mehr zurückhalten und es entwickelte sich eine Straßenschlacht. Seit dem sind die griechischen Medien voll Berichterstattung und es wird überlegt ein staatlich organisiertes Lager zu errichten. Weitere Infos: http://www.noborderpatras.org/en/
Alle frei und wie geht’s weiter? Nachdem am Dienstag, den 2.9.2008 vollkommen überraschend für die neun Betroffenen, ihre AnwältInnen und den Rest der Welt alle aus der U-Haft enthaftet worden sind, bleiben viele Fragen offen und ein mehr als unangenehmer Nachgeschmack nach dem kollektiven Freundentaumel. Angesichts der allzeit präsenten Überwachungsmaßnahmen kann wohl nicht von „Freiheit“ gesprochen werden. Eine Analyse der momentanen Situation ist schwierig bis unmöglich, bestätigte doch die gleiche Oberstaatsanwaltschaft, die jetzt die sofortige Enthaftung anordnete, noch vor wenigen Wochen die Untersuchungshaft als auch das Vorgehen der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt in einer Stellungnahme zur Entscheidung des Oberlandesgerichts. Zur Enthaftung der restlichen in U-Haft verbliebenen zehn kam es aufgrund der Berufung der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt gegen die Freilassung von Chris am 13. August 2008. Wegen dieser Berufung wurden auch die Umstände der Haftgründe der neun erneut durch die Oberstaatsanwaltschaft überprüft. Im Zuge dessen kam die Oberstaatsanwaltschaft zur Erkenntnis, dass die U-Haft nicht fortgesetzt werden dürfe, wenn sie zu der zu erwartenden Strafe außer Verhältnis stehe. Offenbar hat da wer kalte Füsse bekommen… So absurd das Vorgehen der staatlichen Behörden zu sein scheint, so konkret sind nach wie vor die Überwachungsmaßnahmen, die den Betroffenen und ihrem Umfeld aus den Akten nach und nach bekannt werden und die aller Voraussicht nach andauern. Hingewiesen werden soll an dieser Stelle einmal mehr auf das extrem große (und € 100.000e teure) Ausmaß an akustischer und visueller Überwachung (großer und kleiner Lauschangriff) d.h. Videoüberwachung und Wanzen in Büros, Privatwohnungen, vor Haustüren, auf PKWs, personelle Beschattung, der Einsatz von V-Leuten bis hin zu GelegenheitsinformantInnen über Rufdatenauswertung, Erstellung von Bewegungsprofilen, Überwachung von Internetaktivitäten wie z.B. Mitprotokollierung von Mailkommunikation usw. Die U-Haft ist vorbei – damit ist zumindest ein Teil des extremen Drucks, dem Betroffene, FreundInnen, Familie und UnterstützerInnen seit dem 21.5.2008 ausgesetzt waren, weg. Bleiben wird das ungute Gefühl über die unbekannten Ausmaße der Überwachung, die Angst vor einer neuerlichen Verhaftung, was zwar nach derzeitigem Stand nicht wahrscheinlich, aber doch denkmöglich ist, oder das Warten auf die vollständigen Auswertungen der Polizeiarbeit, den Strafantrag der Staatsanwaltschaft und den Prozess. Bleiben wird auch die weltweite Solidarität, das Netzwerk an UnterstützerInnen und solidarischen Menschen und unsere Forderungen nach der Abschaffung der §§ 278, a, und b sowie die sofortige Beendigung sämtlicher Überwachungsmaßnahmen und aller Verfahren in diesem Zusammenhang. Auch ist es an der Zeit danke zu sagen an alle, die mitgeholfen haben und helfen, egal ob beim Organisieren von Solipartys, Geld auftreiben, Flyer verteilen, Briefe schreiben, T-Shirts drucken, auf Demos gehen oder die Arbeit der Antirep-Gruppe auf welche Art auch immer unterstützt haben. Solidarität statt Paranoia – wir sind alle § 278a!
Aktionsmonat für Freiräume: 3. bis 26. Oktober 2008 Wir vom Verein Konkret rufen euch dazu auf, euch aktiv bei dem im Oktober stattfindenden Aktionsmonat für die Schaffung und Erhaltung von weitgehendst unkommerziellen Freiräumen zu beteiligen. Der Aktionsmonat erstreckt sich vom 3.10.2008 bis zum 26.10.2008 und findet in Vorarlberg am Bodensee statt. Die kulturellen Möglichkeiten in Vorarlberg sind begrenzt. Menschen die abseits der etablierten Angebote Kultur schaffen wollen werden meist in eine kommerzielle Verwertungslogik gezwungen. Deshalb ist es unser Anliegen, Menschen aller Alters- und Gesellschaftsschichten einen Freiraum zur kulturellen Entfaltung und Selbstverwirklichung zu bieten, sowie einen Raum zu schaffen, in welchem libertäre und emanzipatorische Lebensweisen erprobt werden können. Diese Ideen wollen wir auch auf die Straße tragen. Die Öffentlichkeit soll merken, dass es auch Menschen gibt, die ohne hierarchische Strukturen leben wollen und nicht an einer profitorientierten Kulturlandschaft interessiert sind. Unter http://www.ajzkonkret.at/ findet ihr das ganze Programm und weitere Infos. Auf eine große, bunte und kreative Beteiligung freut sich euer KONKRET. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Bücherliste der HausBibliothEKH Die längste Zeit namenlose bibliothek (hier ist er, der kristallklare Name: hausbibliothEKH) hat eine Bestandserweiterung erfahren, die ihresgleichen sucht! Neuerdings ist gar der Grundstein fuer eine hoffentlich im permanentem Aufbau befindliche türkischsprachige Sparte gelegt worden. Aus dem hoffentlich eurem endlosen Lesehunger entgegenkommenden Sortiment: zeitlos: * Paul Willis: Spaß am Widerstand. NS: * Ingrid Strobl: Sag nie, du gehst den letzten Weg. Frauen im bewaffneten Widerstand gegen Faschismus und deutsche Besatzung. Frankfurt: 1989
Auch der stets sympathische infoladen infomaden hat waehrend der endlos lange scheinenden Sommerpause weder Reisekilometer noch Mühen gespart, damit wir tiefer in Polyglotte Gefilde eintauchen:
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http://www.raw.at/queer, Wipplingerstrasse 23 / 1010 Wien Mittwoch 08. Oktober: no border - no nation am 10. 10. findet der dezentrale Aktionstag für Bewegungs- und Bleibefreiheit statt. um uns gemeinsam darauf einzustimmen, Ideen zu spinnen und auszutauschen, laden wir euch herzlich zu einem gemütlich-aktiven antirassistischen Filmabend ein. Neben Aktions-Clips und Mini-Dokus gibts Raum für spannende Diskussion und konkrete Pläne schmieden. Mittwoch 15. Oktober: Von BFJ zu RFJ und FPÖ Bei dieser Veranstaltung soll etwas Licht ins Dunkel der (Ex-)BfJ-Strukturen gebracht und insbesondere die Verbindungen zu RFJ und FPÖ sowie ins Hooligan-Milieu aufgezeigt werden. Auch die Versuche der AFP, sich nach oberösterreichischem Vorbild auch im östlichen Bundesgebiet nachhaltig zu verjüngen, sollen näher beleuchtet werden Mittwoch 22. Oktober: und der Berg ruft und ruft... Zum inzwischen vierten Mal organisierte der AK- Gegen den kärnter Konsens 2008 die antifaschistischen Protestage gegen das rechts-revisionistische Ulrichsbergtreffen von kärnter Heimatverbänden, Wehrmachts- und Waffen-SS-Veteranenverbänden. Mittwoch 29. Oktober: Einstellung aller 278a-Verfahren - sofort!
Mittlerweile sind zwar alle zehn AktivistInnen wieder frei; Ermittlungen und Verfahren gegen sie aber noch lange nicht eingestellt. Bei der Veranstaltung soll daher über Stand polizeilicher Überwachung bzw. Ermittlungen und anstehende Verfahren informiert werden, sowie ein kritisches Resümee über die bisherige Soli- und Antirepressionsarbeit gezogen werden.
die Bibliothek-von unten / read-resist-rebel-revolt PROGRAMM IM OKTOBER * FILMABEND, Freitag 2. Oktober 2008, * BUCHVORSTELLUNG, Dienstag 14. Oktober um 19:30 * * BUCHVORSTELLUNG Dienstag, 21. Oktober um 19:30 * * BUCHVORSTELLUNG Dienstag, 28. Oktober um 19:30 * * BUCHVORSTELLUNG Dienstag, 4. November um 19:30 * i:da (IDEEDIREKTEAKTION) Wollt ihr eine Feier organisieren? Eine Infoveranstaltung? Einen Filmabend? Ein Konzert?..... Wir bieten die Räume, die Getränke und immer freie Preise! Kommt einfach aufs wöchentliche i:da Plenum (jeden Donnerstag um 20.00) und sagt uns was ihr gern machen wollt. Wir freuen uns auf euch! *no sexism*no racism*no fascism*no homophobia* ...:::Programm im Oktober:::... Di. 7.10. Akkustisch & LIVE: Morgan Orion (USA)/ Jack F.E.(UK) / MoreEats (Liechtenstein) / Sherrif Melone (Wien) Fr. 10.10. U-Berg Antirep-Party mit Solifrühlingsrollen, Solicocktails und Disko
TÜWI oktober 08 Peter-Jordan 76 / So.5.10. JAM Session Do.9.10. semestereröffnungsfest Fr.10.10.live: forbidden area Sa.11.10. zapatistas soli Do.16.10. live: les trucs, gtuk , kids explode Fr.17.10. Fest für Philippinische Waisenkinder - Kapuso Verein Sa.25.10. live: jonokognos Di.28.10. live: landmine spring sa. 1. 11. bat soli
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